|
Neuer Steckbrief Auch sie ist völlig vergessen, obwohl sie in der Exlibris-Szene Anfang des 20. Jahrhunderts einen Namen gehabt haben muß. Nicht einmal das Todesdatum ist bekannt. Dafür hat sie reizende Blätter geschaffen, die im Stil mitunter ein wenig an Theodor Herrmann erinnern.
16.02.2012 Neuer Steckbrief
Adolf Schinnerer
12.02.2012 Neuerscheinung Martin Hopkinson hat Exlibris aus der Sammlung des British Museum zusamengetragen: eine gelungene Auswahl mit sehr schönen Abbildungen. Das Buch umfasst 111 S., ist in leicht verständlicher englischer Sprache geschrieben, kostet 9,99 Pfund und hat die ISBN 9780714126746. 27.01.2012 Mein antiquarisches Netzwerk: Wie kamst Du zum Antiquariat? Bücher wurden bei uns zu Hause hoch geschätzt, und in der häuslichen Bibliothek fanden sich viele alte Bücher, teils aus Familienbesitz, teils auch im Laufe der Zeit antiquarisch hinzuerworbene. So kam ich früh in Kontakt mit Büchern und zur Kenntnis des Antiquariatsbuchhandels. In meinem späteren Studium in Freiburg – u.a. Philosophie, Deutsche Literatur und Lateinische Philologie – kam ich bei dessen Vertiefung ohne alte Bücher und Texte nicht aus. So pendelte ich zwischen Universität und Antiquariaten. Durch glückliche Umstände konnte ich in dem damals schönsten und wohl bestsortierten Antiquariat, im Antiquariat Peter Uhl – dort schon länger als Kunde bekannt – Mitarbeiter werden; Neigung und Notwendigkeit fanden eine ideale Verbindung. Immer wichtig blieb mir aber der Inhalt der Bücher, und so machte ich mich während der Tätigkeit im Antiquariat und neben meinem Studium in meinem Interessenbereich der Philosophie und philosophischen Literatur als Antiquar selbstständig. So hatte ich nach Abschluß des Studiums bereits einen Beruf – war nicht ein Traumberuf, aber es ist einer! Welches Buch würdest Du lieber behalten statt verkaufen? Gerne verkaufe ich nur Doubletten ...
Wie siehst Du die Zukunft Deines Berufes Natürlich ist die sehr problematische Entwicklung im
Antiquariatsbuchhandel – Überangebot auf der einen, schwindendes
Interesse auf der anderen Seite – nicht zu leugnen und sicherlich auch
bedrohlich. Aber ganz so pessimistisch wie manch ein Kollege sehe ich
nicht in die Zukunft. Das Antiquariat ist uralt und wird noch wesentlich
älter – es wird bestehen bleiben. Allerdings wird es wohl langsam wieder
zu dem, was es war: eine Anlaufstelle für die ausgefallenen Interessen
einer verschwindenden Minderheit. Diese Interessen sollte der Antiquar
teilen – andernfalls besser mit Produkten handeln, die die Mehrheit für
notwendig hält. Stichwort Handel: der Antiquar ist zu sehr Händler
geworden, zu sehr Rechnender – auf Kosten einer notwendigen Bibliophilie
und Überzeugung, „Werte“ zu besitzen und weitergeben zu können.
Wirtschaftlich oder lohnend in dem heutigen Sinne, wo Werte in Geld
umgerechnet werden (und dies allmählich zur Bedingung der Möglichkeit
einer Wertsetzung wird) war das Antiquariat nicht und wird es nicht sein
(der Boom in den 80 / 90er Jahren und die anfängliche Geldmaschine
Internet darf darüber nicht hinwegtäuschen). Wer Bücher als Ware
durchschleust mit Gewinnoptimierung, begibt sich in gefährliche
und unerfreuliche Abhängigkeiten und kann nur noch reagieren. Was machst Du, wenn Du gerade mal kein Buch in der Hand hast? Gibt es etwas Schöneres, irgendeine Alternative, als
unterwegs zu sein, zu schauen, zu spüren, die Weite und Erhabenheit in
sich einzuziehen, sich in ihr verlieren? – d.h. ich bin unterwegs in den
Bergen, in den Ostalpen, im Winter mit Schiern steigend, im Sommer zu
Fuß gehend, laufend, kraxelnd und kletternd. Meist allein oder
gemäßigter mit Hund – der sich gemsenhaft bewegt – oder, wie die Bilder
zeigen mit (Antiquars-) Freunden. Antiquariat Bernhard Volkert 27.01.2012 Der 18. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an Clemens-Tobias Lange dem Gestalter herausragender Künstlerbücher.
Clemens-Tobias Langes Buchkunstwerke zeichnen sich durch subtile
typographische Gestaltung, reiche, originelle und zugleich sensible
Materialität sowie durch sorgsame Auswahl hochrangiger alter wie
zeitgenössischer Texte aus. So entstehen einerseits haptisch reizvolle
Objekte, andererseits visuell ausgewogene Dieser Dichte entspricht die Vielfalt der von
Clemens-Tobias Lange verwendeten grafischen Techniken einschließlich der
in den neuen Werken vorherrschenden künstlerischen Fotografie. Immer
gelingt ihm dabei die Balance zwischen gestalterischen und stofflichen
Kontrasten in neuartigen Synthesen. Dabei wird er ebenso von fremden
Kulturen wie durch Kooperationen mit Kollegen zu immer neuen Wegen
angeregt. Clemens-Tobias Lange, 1960 in
Berlin geboren, gründet 1988 mit dem Kauf einer alten Setzergasse die
CTL-Presse in Hamburg Altona. Es ist sein Laboratorium für Bücher. Dort
fließen die Erfahrungen seines Lebens, wie die Jobs im Circus, in
verschiedenen Druckereien, darunter Schumacher-Gebler, Kätelhön und
Raamin-Presse und sein Studium der Malerei bei Emilio Vedova in Venedig
ebenso ein wie sein Interesse an fremden Kulturen, deren Sprachen und
Eigenheiten zu erlernen um mit der eigenen Kultur Dialog zu führen. Italien ist seine zweite Heimat und bestimmt seinen Ansatz für Kreativität mit, ebenso wie die chinesische und die japanische Kultur und deren Religionen und Literatur. CTLs Künstlerbücher versprechen sinnliches Erleben. Die Finger lesen mit und erfahren feine Papiere, raue Haihaut, sanfte Daunen, Stoffe und Ebenholz. Ungewöhnliche Haptik durch Hartgummi, Obsidian-Vulkanglas, Kupfer und Segeltuch unterstützen die sauber typographisch gestalteten Seiten mit bislang zwölf Sprachen und vielen Alphabeten. CTL gebraucht alte und neue Techniken und immer mehr die analoge Photographie und stellt höchste Ansprüche an die Gesamtwirkung eines Buches. In Paris wurde sein "Gedicht für ein Buch" als wegweisend seit der Erfindung der Buchkunst geehrt, in New York als eines der sehr wenigen nicht japanischen Werke in die Kontinuität der japanischen Buchkultur EHON integriert. In der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wird ab 10. Februar 2012 für vier Monate seine Ausstellung "Gemeint ist das Unsichtbare, Künstlerbücher von Clemens-Tobias Lange" zu sehen sein. 13.12.2011 Steckbrief Jugendstil pur: 18.11.2011 Mein antiquarisches Netzwerk: Wie kam das Antiquariat in Dein Leben? Nach Beendigung meiner Lehre als Fotograf (1968) hatte ich sehr bald eine Anstellung als Fotoreporter bei einem grossen Schweizerverlag. Das war verbunden mit einem tollen Auto mit Funktelefon, (1968!), mit einem ansehnlichen Honorar und mit Reisen mit einer feinen Spesenvergütung. Das war eigentlich (m)ein Traumberuf! Der machte mir auch einige Jahre grossen Spass.
Den Beruf des Antiquar fand ich damals eher
langweilig. Ich kannte ihn ja. Meine Mutter gründete 1956 das
Antiquariat Gerber. Das ging mir – vor allem in der Anfangsphase – alles
zu langsam, zu gemächlich. Da musste man ja nie morgens um 3 Uhr mit
Vollgas zur nächsten Katastrophe rasen. Wie ging es weiter? Wir haben seit dem Boom der Helvetica-Ansichten, der ebenfalls Mitte der 70er Jahre einsetzte, ein gemischter Antiquariats- und Galeriebetrieb. Sind Dir auch einmal Möbel angeboten worden? Der Look der Geschäfte war klar: die haben Bilder, Bücher und Grafik. So wurden wir eigentlich vom Angebot an Halbwellenschränken und Biedermeier-Kommoden verschont. Welches Buch würdest Du ungern verkaufen? Im Moment ein wunderschönes, seltenes Pferdebuch „Det Kongelige Stutteri“, von Gebauer 1822, mit prachtvollen, grossformatigen altkolorierten Lithografien. Und welches Buch wolltest Du gerne wieder haben? Die „Klänge“ von Kandinsky. Ich liebe es, weil es schlicht eines der bedeutendsten und schönsten Bücher des Expressionismus ist. Wie siehst Du die Zukunft Deines Berufs? Ist jetzt für mich – nächstes Jahr gehe ich in Rente - etwas in den Hintergrund getreten. Wir realisieren aber schon seit Jahren eine merkbare Zurückhaltung. Ich würde sehr ungerne jetzt neu anfangen müssen. Ich glaube, daß Spezialisten mit hochwertigem Angebot die besten Chancen haben. Das „normale“ allgemeine Antiquariat wurde von ZVAB und Konsorten leider kaputt gemacht. Das kontinuierliche Runterschaukeln der Preise durch selbsternannte Heimantiquariate ohne Fixkosten machte an sich verkäufliche Bücher zu Altpapier. Wie sieht Dein Leben jenseits des Buches aus? Das ist eigentlich durch zwei Hobbys ausgelastet: Hauptsächlich ausführliches Oldtimer pflegen, verbunden mit vielen Ausfahrten, Reisen und Rallys. Und im Sommer treibe ich am Lago Maggiore viel Wassersport!
Antiquariat Gerber AG 11.11.2011 Neuerscheinung Die Jahresgabe 2011 des Schweizerischen Ex Libris Clubs (SELC) ist dem Schaffhausener Künstler Arnold Oechslin gewidmet, einem fast vergessenen Schweizer Künstler, der rund 60 Exlibris geschaffen hat. Die Publikation umfasst 58 Seiten, alle Exlibris sind abgebildet, und das Werkverzeichnis am Ende läßt keine Wünsche offen.
15 CHF * 12 Euro 08.10.2011 Neuerscheinung Der Katzen-Exlibris-Kalender 2012 Ladenpreis 22 Euro - 14tägiges Kalendarium Bezugsquelle 16.09.2011 Emblem-Buch von 1650 neu eingestellt: 03.09.2011 Steckbrief 13.08.2011 Renaissance-Sammelband mit einem unbekannten Druck, einem Hagenauer Druck von 1504 und einem Kölner Druck von 1503 neu eingestellt ... und verkauft! 09.08.2011 HOMAGE TO
THE MASTERS OF
“L’ EROICA” Conception and project G.C.Torre Corso Cavour, 4 – CITTA’ di CASTELLO (PG)
"CONVERSAZIONI” in PETRANGOLINI PALACE CARLO BO
1911 – 2011 5 August - 11.15-13.15
26.07.2011 Steckbrief Neu eingestellt: 15.07.2011 Kinderwelten im Exlibris
In einem launig-liebevollen Artikel stellt Marion Wannemacher das Projekt vor: Einige Exponate von links nach rechts: Ex Libris Enzo Pellai -
Künstler: Bruno Missieri I - Radierung + Aquatinta 1992 *** Ex Libris:
E. Jung - Künstler E. Linck CH - Klischeedruck nach Zeichnung *** Ex
Libris Lotte Hausweiler - Künstler: Adolf Born CZ - Lithografie 1997 ***
Ex Libris Hans Graber - Künstler Edouard Vallet CH - Radierung sign.,
1916 Die Ausstellung im Historischen Museum Obwalden in Sarnen ist noch bis zum 31. Juli zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14 - 17 Uhr 01.07.2011 Steckbrief
26.06.2011 Steckbrief Neu eingestellt: 20.06.2011 Steckbrief Neu eingestellt: 11.06.2011 Digitalisat Bayrische Kloster-Exlibris Die Bayerische Staatsbibliothek hat rund 600 Kloster-Exlibris aus ihrem umfangreichen Bestand eingescannt und zugänglich gemacht. Die Sammlung ist hier zu sehen. 25.05.2011 Digitalisat: Hewett-Exlibrissammlung
20.05.2011 Steckbrief Neu eingestellt: 07.05.2011 Steckbrief Neu
eingestellt: 01.05.2011 Praxis-Tipp
Ein schneller und leistungsfähiger Scanner ist Voraussetzung. Momentan
verwende ich den Canon Lide 210. Das Gerät ist etwas größer als A4, sehr
flach und kostet im Handel so um die 80 Euro. 14.04.2011 Frohe Ostern! 11.04.2011 Neuer Download Katalog der Exlibris-Ausstellung von Werckmeisters Kunsthandlung Der Katalog, wohl erschienen um 1910, zeigt an, was in dieser Zeit Rang und Namen hatte. download 22.03.2011 Tausch Echange - Exchange - Gambio - Gsere - Ruil - Troca Tausch nur gegen Gleichwertiges vom Künstler - Gesucht sind auch Informationen zum Künstler! 17.03.2011 Antiquariat ZVAB wird von AbeBooks Europe übernommen! Hinter der dürren Meldung steckt einiger Sprengstoff, weil AbeBooks zu Amazon gehört - sprich: Der Konzentrationsprozeß ist in vollem Gange! 02.03.2011 Ausstellung Woher unsere Bücher kommen. Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von Exlibris. Exlibris. Lateinisch ex = "aus" und libris "den Büchern". Exlibris sind als Bücherzeichen eingeklebte, künstlerisch gestaltete Zettel, die den Eigentümer eines Buches kenntlich machen. Oftmals sind Exlibris die einzigen Nachweise auf die Geschichte eines Buches. Wer war der Vorbesitzer? Wo und wann hat er gelebt? Ausgehend von Exlibris in Büchern des 16. bis 20. Jahrhunderts eröffnet die Ausstellung Einblicke in die Bestandsgeschichte der Mainzer Stadtbibliothek. Bibliophile, Gelehrte, Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens, Mainzer Bürger, Ordensniederlassungen, Schulen und Vereine haben ihre Spuren hinterlassen: in Büchern, die sie der Stadtbibliothek vermachten oder die durch vieler Sammler und Leser Hände gingen, bis sie durch Kauf oder Geschenk in den Bestand der Bibliothek kamen.
Die Ausstellung ist vom 11. Februar bis 14. Mai 2011 zu sehen. Begleitend zur
Ausstellung erscheint ein reich bebildeter Katalog, der ab 14.4. über
die Stadtbibliothek erhältlich sein wird. (192 Seiten, 12 Euro) martina.roggenbuck@stadt.mainz.de 07.02.2011 Kleiner Bericht von der 25. Antiquaria Jubilaria Das Wetter stimmte: An allen drei Messetagen regnete oder schneite es nicht. Optimale Voraussetzungen, und die Besucher kamen in Strömen. Da ich von meinem Stand aus die Garderobe im Blick habe, weiß ich, wovon ich rede. Die charmante Frau an der Garderobe bestätigte es: Am Donnerstag, dem Eröffnungstag, gab es zeitweilig keinen freien Haken mehr. Entsprechend schnell ging es zu: Nach einer Stunde waren das Heidegger-Widmungsexemplar, der Hesse-Brief, die Olga-Exlibris, der Eulenspiegel und das prächtige Hoffmann-Exlibris verkauft. Munter ging es in den nächsten Stunden und Tagen weiter. Pressendrucke, Jünger-Vorzugsausgaben, Stella-, Frank-, Lang- und Nägele-Exlibris fanden neue Besitzer. Unter dem Strich: eine sehr erfolgreiche Messe, wofür ich mich bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanke.
30.01.2011 Ausstellung «Eros & Thanatos, des ex-libris érotiques» une exposition organisée par la Galerie Humus, à Lausanne, avec la Fondation F.I.N.A.L.E. et l’Association Pro Ex-Libris
Exposition ouverte du 25 février au 20 mars 2011
www.humus-art.com/cms/fr/finale/exlibris 25.01.2011 Neuerscheinung
Bibliographische Angaben: Karolyi, Claudia und Alexandra Smetana: Die Geschichte der Exlibrissammlung der K.K.Hof- und Nationalbibliothek in Wien von den Anfängen bis 1938. In: Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgrafik Band 66 (2009-2010). Wien: ÖEG 2010, S. 36-59 23.01.2011 Info Rund 100 moderne Pressendrucke (u.a. Bear Press und Raamin Presse) aus einem Neuankauf außer Katalog und ohne Listung im Internet werde ich zur 25. Antiquaria mitbringen, darunter illustrierte Bücher, etwa von Elfriede Weidenhaus und Karl-Georg Hirsch, die nur in kleinen Auflagen exklusiv hergestellt wurden. 16.01.2011 Ausstellung Prosit Neujahr und Alles Gute Die Sitte, zum Jahreswechsel gute Wünsche und Grüße auszutauschen, ist alt. Man weiß davon aus dem Ägypten der Pharaonen und aus dem alten Rom. Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, mit der Entwicklung der Holzschnitttechnik, wurden die Neujahrsblätter und -karten in Europa populär. Durch die in industrieller Fertigung vorgedruckten Grußkarten ist dann die Neujahrskarte zum Massenartikel geworden. Doch immer noch gibt es auch den individuellen, als Originalgrafik in nur kleiner Auflage gefertigten Neujahrsgruß. Zumeist sind es die Künstler selber, die ihre Freunde mit ihren speziellen eigenen Arbeiten erfreuen. Aber auch Grafikliebhaber und -sammler lassen sich ihre Glückwunschkarten gerne als Originalgrafik fertigen. Neben der Illustrierung der üblichen Formulierungen von guten Wünschen sind dabei die Arbeiten, die auf zeitgeschichtlich aktuelle Ereignisse Bezug nehmen, von besonderem Interesse. Kriegszeiten und der Wunsch nach Frieden, Arbeitslosigkeit und Wiederaufbau oder die Teilung Deutschlands und die Wiedervereinigung sind nur einige der so dokumentierten Themen. Die Kürzel PF (oder P.F.), abgeleitet von „pour féliceté“ oder „pro felicitate“ hat sich in der neueren Zeit vor allem im internationalen Austausch als Glückwunschformel eingebürgert. 03.01.2011 Info Gratis kann per Email die pdf-Version der Bayros Bibliographie von Brettschneider angefordert werden: Brettschneider gratis anfordern - request free 26.12.2010 Neuerscheinung
23.12.2010 Der Katalog zur 25.Antiquaria ist verschickt und auch im Netz zugänglich. 18.12.2010 Der 17. Antiquaria-Preis 2011 geht an Ines Geipel und Joachim Walther, den Begründern des „Archivs unterdrückter Literatur in der DDR“ in Berlin und Herausgebern der Reihe "Die Verschwiegene Bibliothek", die mit zehn Bänden 2009 bei der Büchergilde Gutenberg abgeschlossen wurde.
Das Archiv sammelt und sichert Texte von Autoren,
deren Versuche (oft ganz und gar) in der DDR von der Zensur unterdrückt
wurden; die Bibliothek hat in beispielhafter Auswahl die Zeugnisse
dieser historischen Unhörbarkeit veröffentlicht. Durch die Arbeit der beiden Preisträger wurde also in einer Anzahl von exemplarischen Fällen das Verschweigen beendet: Archiv und Bibliothek dienen als in sich zusammenhängendes Unternehmen der Bewahrung von willkürlich der literarischen Öffentlichkeit entzogenen Buchprojekten und nähren so das geschichtliche Gedächtnis. 14.12.2010 ÖEG Jahrbuch Band 66 erschienen Gedruckt in einer Auflage von 180 numerierten Exemplaren und ausgestattet mit 8 Originalgrafiken kann das Jahrbuch bei Peter Rath - rath.p@aon.at - bezogen werden. Preis: 35 Euro plus Versandkosten (Österreich 3 Euro, Welt 8 Euro). Es erscheint im Januar 2011. 11 wissenschaftliche Beiträge - von der Frühzeit des Exlibris bis zur Gegenwart - füllen knapp 130 Seiten mit vielen Abbildungen. 13.12.2010 Gutenberg-Preis geht an Karl-Georg Hirsch "Mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig wird 2011 der Grafiker und Buchillustrator Karl-Georg Hirsch ausgezeichnet. Diese Entscheidung traf das Kuratorium Anfang Dezember. Hirsch, 1938 in Breslau geboren,war von 1989 bis 2003 Professor an der Hochschule für Grafi k und Buchkunst in Leipzig. Er habe mit seiner expressiven Formensprache und seinem ironisch-doppelbödig angelegten Bilderkosmos Jahrzehnte Leipziger Illustrationskunst über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus Aufmerksamkeit verschafft, begründete das Kuratorium seine Entscheidung. Den Preis wird OBM Burkhard Jung am 24. Juni in der Deutschen Nationalbibliothek verleihen." (Leipziger Amtsblatt) 12.12.2010 |
Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern! * Click on images to enlarge! Mein antiquarisches Netzwerk Praxis-Tipps Steckbriefe Tausch-Listen
|