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Neuer Steckbrief

Marie Luise Hamann

Auch sie ist völlig vergessen, obwohl sie in der Exlibris-Szene Anfang des 20. Jahrhunderts einen Namen gehabt haben muß. Nicht einmal das Todesdatum ist bekannt. Dafür hat sie reizende Blätter geschaffen, die im Stil mitunter ein wenig an Theodor Herrmann erinnern.

16.02.2012

Neuer Steckbrief

Adolf Schinnerer
ein völlig vergessener Exlibris-Künstler

12.02.2012

Neuerscheinung

Martin Hopkinson hat Exlibris aus der Sammlung des British Museum zusamengetragen: eine gelungene Auswahl mit sehr schönen Abbildungen. Das Buch umfasst 111 S., ist in leicht verständlicher englischer Sprache geschrieben, kostet 9,99 Pfund und hat die ISBN 9780714126746.

27.01.2012

Mein antiquarisches Netzwerk:
Das Antiquariat Volkert in Traunstein stellt sich vor!

Wie kamst Du zum Antiquariat?

Bücher wurden bei uns zu Hause hoch geschätzt, und in der häuslichen Bibliothek fanden sich viele alte Bücher, teils aus Familienbesitz, teils auch im Laufe der Zeit antiquarisch hinzuerworbene. So kam ich früh in Kontakt mit Büchern und zur Kenntnis des Antiquariatsbuchhandels. In meinem späteren Studium in Freiburg – u.a. Philosophie, Deutsche Literatur und Lateinische Philologie – kam ich bei dessen Vertiefung ohne alte Bücher und Texte nicht aus. So pendelte ich zwischen Universität und Antiquariaten. Durch glückliche Umstände konnte ich in dem damals schönsten und wohl bestsortierten Antiquariat, im Antiquariat Peter Uhl – dort schon länger als Kunde bekannt – Mitarbeiter werden; Neigung und Notwendigkeit fanden eine ideale Verbindung. Immer wichtig blieb mir aber der Inhalt der Bücher, und so machte ich mich während der Tätigkeit im Antiquariat und neben meinem Studium in meinem Interessenbereich der Philosophie und philosophischen Literatur als Antiquar selbstständig. So hatte ich nach Abschluß des Studiums bereits einen Beruf – war nicht ein Traumberuf, aber es ist einer!

Welches Buch würdest Du lieber behalten statt verkaufen?

Gerne verkaufe ich nur Doubletten ...
Im Ernst: in meinem Spezialgebiet fällt es mir tatsächlich oft schwer, mich von einzelnen Stücken zu trennen – wobei ich z.B. eine Kant Erstausgabe lieber verkaufe als irgendeine Broschüre eines wenig bekannten Autors – denn erstere bekomme ich leichter wieder.
So einige – spontan fallen mir z.B. ein die seltene erste Ausgabe von Cudworths ‚The True Intellectual System of the Universe’ (1678), Hobbes’ ‚Leviathan’ in der ersten deutschen Übersetzung (erst 1794) oder Humes ‚Untersuchungen über den menschlichen Verstand’ oder Herders ‚Abhandlung über den Ursprung der Sprache’ (1772), oder ... oder


Meine 4. Lieblingsbeschäftigung

 Canis alpeniensis niger


Blick ins Ladengeschäft

Wie siehst Du die Zukunft Deines Berufes

Natürlich ist die sehr problematische Entwicklung im Antiquariatsbuchhandel – Überangebot auf der einen, schwindendes Interesse auf der anderen Seite – nicht zu leugnen und sicherlich auch bedrohlich. Aber ganz so pessimistisch wie manch ein Kollege sehe ich nicht in die Zukunft. Das Antiquariat ist uralt und wird noch wesentlich älter – es wird bestehen bleiben. Allerdings wird es wohl langsam wieder zu dem, was es war: eine Anlaufstelle für die ausgefallenen Interessen einer verschwindenden Minderheit. Diese Interessen sollte der Antiquar teilen – andernfalls besser mit Produkten handeln, die die Mehrheit für notwendig hält. Stichwort Handel: der Antiquar ist zu sehr Händler geworden, zu sehr Rechnender – auf Kosten einer notwendigen Bibliophilie und Überzeugung, „Werte“ zu besitzen und weitergeben zu können. Wirtschaftlich oder lohnend in dem heutigen Sinne, wo Werte in Geld umgerechnet werden (und dies allmählich zur Bedingung der Möglichkeit einer Wertsetzung wird) war das Antiquariat nicht und wird es nicht sein (der Boom in den 80 / 90er Jahren und die anfängliche Geldmaschine Internet darf darüber nicht hinwegtäuschen). Wer Bücher als Ware durchschleust mit Gewinnoptimierung, begibt sich in gefährliche  und unerfreuliche Abhängigkeiten und kann nur noch reagieren.
Kurz und pathetisch: Wir müssen den Büchern wieder Wert verleihen – d.h. ihnen ihren Wert zurückgeben. Und diese Werte vermitteln.

Was machst Du, wenn Du gerade mal kein Buch in der Hand hast?

Gibt es etwas Schöneres, irgendeine Alternative, als unterwegs zu sein, zu schauen, zu spüren, die Weite und Erhabenheit in sich einzuziehen, sich in ihr verlieren? – d.h. ich bin unterwegs in den Bergen, in den Ostalpen, im Winter mit Schiern steigend, im Sommer zu Fuß gehend, laufend, kraxelnd und kletternd. Meist allein oder gemäßigter mit Hund – der sich gemsenhaft bewegt – oder, wie die Bilder zeigen mit (Antiquars-) Freunden.
Und natürlich gerne eine Pfeife rauchen und ein Glas Wein trinken – aber das geht ja nebenbei ... und selten im Singular.

Antiquariat Bernhard Volkert
St.Oswald-Str. 25
83278 Traunstein
E-Mail: Anti.Volkert@t-online.de 
Philosophie - Seltene Werke aus allen Gebieten
Ladengeschäft:
Antiquariat im Heimathaus
Stadtplatz 2
83278 Traunstein

27.01.2012

Der 18. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an

Clemens-Tobias Lange

dem Gestalter herausragender Künstlerbücher. Clemens-Tobias Langes Buchkunstwerke zeichnen sich durch subtile typographische Gestaltung, reiche, originelle und zugleich sensible Materialität sowie durch sorgsame Auswahl hochrangiger alter wie zeitgenössischer Texte aus. So entstehen einerseits haptisch reizvolle Objekte, andererseits visuell ausgewogene Kompositionen aus Schrift und Bild.

Dieser Dichte entspricht die Vielfalt der von Clemens-Tobias Lange verwendeten grafischen Techniken einschließlich der in den neuen Werken vorherrschenden künstlerischen Fotografie. Immer gelingt ihm dabei die Balance zwischen gestalterischen und stofflichen Kontrasten in neuartigen Synthesen. Dabei wird er ebenso von fremden Kulturen wie durch Kooperationen mit Kollegen zu immer neuen Wegen angeregt.

Clemens-Tobias Lange, 1960 in Berlin geboren, gründet 1988 mit dem Kauf einer alten Setzergasse die CTL-Presse in Hamburg Altona. Es ist sein Laboratorium für Bücher. Dort fließen die Erfahrungen seines Lebens, wie die Jobs im Circus, in verschiedenen Druckereien, darunter Schumacher-Gebler, Kätelhön und Raamin-Presse und sein Studium der Malerei bei Emilio Vedova in Venedig ebenso ein wie sein Interesse an fremden Kulturen, deren Sprachen und Eigenheiten zu erlernen um mit der eigenen Kultur Dialog zu führen.

Italien ist seine zweite Heimat und bestimmt seinen Ansatz für Kreativität mit, ebenso wie die chinesische und die japanische Kultur und deren Religionen und Literatur. CTLs Künstlerbücher versprechen sinnliches Erleben. Die Finger lesen mit und erfahren feine Papiere, raue Haihaut, sanfte Daunen, Stoffe und Ebenholz. Ungewöhnliche Haptik durch Hartgummi, Obsidian-Vulkanglas, Kupfer und Segeltuch unterstützen die sauber typographisch gestalteten Seiten mit bislang zwölf Sprachen und vielen Alphabeten. CTL gebraucht alte und neue Techniken und immer mehr die analoge Photographie und stellt höchste Ansprüche an die Gesamtwirkung eines Buches. In Paris wurde sein "Gedicht für ein Buch" als wegweisend seit der Erfindung der Buchkunst geehrt, in New York als eines der sehr wenigen nicht japanischen Werke in die Kontinuität der japanischen Buchkultur EHON integriert. In der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wird ab 10. Februar 2012 für vier Monate seine Ausstellung "Gemeint ist das Unsichtbare, Künstlerbücher von Clemens-Tobias Lange" zu sehen sein.

13.12.2011

Steckbrief

Jugendstil pur:
Woldemar Leiteritz

18.11.2011

Mein antiquarisches Netzwerk:
Das Antiquariat Gerber in Basel stellt sich vor!

Wie kam das Antiquariat in Dein Leben?

Nach Beendigung meiner Lehre als Fotograf (1968) hatte ich sehr bald eine Anstellung als Fotoreporter bei einem grossen Schweizerverlag. Das war verbunden mit einem tollen Auto mit Funktelefon, (1968!), mit einem ansehnlichen Honorar und mit Reisen mit einer feinen Spesenvergütung. Das war eigentlich (m)ein Traumberuf! Der machte mir auch einige Jahre grossen Spass.


Susen und Waldemar Gerber - mitten im Leben

Den Beruf des Antiquar fand ich damals eher langweilig. Ich kannte ihn ja. Meine Mutter gründete 1956 das Antiquariat Gerber. Das ging mir – vor allem in der Anfangsphase – alles zu langsam, zu gemächlich. Da musste man ja nie morgens um 3 Uhr mit Vollgas zur nächsten Katastrophe rasen.
Das änderte sich Mitte der 70er Jahre rasch. Meine Mutter eröffnete das zweite Ladengeschäft, die Arbeit wuchs rasant, kurz, meine Mutter erklärte sich „überfordert“ und wollte Unterstützung. Da ich die Hektik des Reporters jetzt zur Genüge kannte, war da ein Wechsel ins Geschäft meiner Mutter eine gute Alternative. Also ein neuer Antiquar wurde „geboren“.

Wie ging es weiter?

Wir haben seit dem Boom der Helvetica-Ansichten, der ebenfalls Mitte der 70er Jahre einsetzte, ein gemischter Antiquariats- und Galeriebetrieb.

Sind Dir auch einmal Möbel angeboten worden?

Der Look der Geschäfte war klar: die haben Bilder, Bücher und Grafik. So wurden wir eigentlich vom Angebot an Halbwellenschränken und Biedermeier-Kommoden verschont.

Welches Buch würdest Du ungern verkaufen?

Im Moment ein wunderschönes, seltenes Pferdebuch „Det Kongelige Stutteri“, von Gebauer 1822, mit prachtvollen, grossformatigen altkolorierten Lithografien.


Und welches Buch wolltest Du gerne wieder haben?

Die „Klänge“ von Kandinsky. Ich liebe es, weil es schlicht eines der bedeutendsten und schönsten Bücher des Expressionismus ist.

Wie siehst Du die Zukunft Deines Berufs?

Ist jetzt für mich – nächstes Jahr gehe ich in Rente - etwas in den Hintergrund getreten. Wir realisieren aber schon seit Jahren eine merkbare Zurückhaltung. Ich würde sehr ungerne jetzt neu anfangen müssen. Ich glaube, daß Spezialisten mit hochwertigem Angebot die besten Chancen haben. Das „normale“ allgemeine Antiquariat wurde von ZVAB und Konsorten leider kaputt gemacht. Das kontinuierliche Runterschaukeln der Preise durch selbsternannte Heimantiquariate ohne Fixkosten machte an sich verkäufliche Bücher zu Altpapier.

Wie sieht Dein Leben jenseits des Buches aus?

Das ist eigentlich durch zwei Hobbys ausgelastet: Hauptsächlich ausführliches Oldtimer pflegen, verbunden mit vielen Ausfahrten, Reisen und Rallys.

 Und im Sommer treibe ich am Lago Maggiore viel Wassersport!


Waldemar Gerber beim Wassersport

Antiquariat Gerber AG

Schneidergasse 18
CH-4001 Basel
Tel.: +41 61 261 17 73
E-Mail: mail@gerbergallery.ch
www.gerbergallery.ch

Allgemeines Antiquariat - Grafik - Helvetica
*****
Wir schätzen Ihre Objekte für Versicherungen, Erbschaften usw.

11.11.2011

Neuerscheinung

Die Jahresgabe 2011 des Schweizerischen Ex Libris Clubs (SELC) ist dem Schaffhausener Künstler Arnold Oechslin gewidmet, einem fast vergessenen Schweizer Künstler, der rund 60 Exlibris geschaffen hat. Die Publikation umfasst 58 Seiten, alle Exlibris sind abgebildet, und das Werkverzeichnis am Ende läßt keine Wünsche offen.

15 CHF * 12 Euro
zuzüglich Versandkosten
Bezugsquelle
Anna Stiefel
Heiligbergstrasse 35
CH-8400 Winterthur
ann.stiefel@hispeed.ch

08.10.2011

Neuerscheinung

Der Katzen-Exlibris-Kalender 2012

Ladenpreis 22 Euro - 14tägiges Kalendarium

Bezugsquelle
Haag + Herchen GmbH
Schwarzwaldstraße 23
63454 Hanau (Mittelbuchen)
Telefon (06181) 520670-0
Telefax (06181) 520670-40
verlag@haagundherchen.de

16.09.2011

Emblem-Buch

von 1650 neu eingestellt:

03.09.2011

Steckbrief

Karl Otto Speth

13.08.2011

Renaissance-Sammelband

mit einem unbekannten Druck, einem Hagenauer Druck von 1504 und einem Kölner Druck von 1503 neu eingestellt ... und verkauft!

09.08.2011

HOMAGE TO THE MASTERS  OF  “L’ EROICA”
(1911 – 2011)

pdf

Conception and project G.C.Torre
Typography Grifani Donati (founded 1799)

Corso Cavour, 4 – CITTA’ di CASTELLO (PG)
Opening
of the exhibition: 30 July - the day of the centenary
Duration of the exhibition: 30 July to 30 November 2011
09.30 – 12.30   /  15.30 – 19.30  week  day
Saturday 09.30 – 13.00 / 18.00 – 19.30
Sundays and holydays by appointment

Infos: Gianni Ottaviani 333   32 32 753 info@grifanidonati.it


"CONVERSAZIONI” in PETRANGOLINI PALACE
Piazza Rinnascimento, 7
URBINO  (PU)

CARLO BO  1911 – 2011

5 August - 11.15-13.15
G.C. Torre present the review
inPRESSIONI colloquia graphica et exlibristica
a
nd the meeting with Mario De Filippis, Carlotta Giardini and Raimondo Rossi about ex libris and graphic.
18.00 Inauguration of the exhibition
“CARLO BO – 1911- 2011 the Ex Libris describe and illustrate”

26.07.2011

Steckbrief

Neu eingestellt:


Gerhard Wedepohl


Rudolf Mekicki

15.07.2011

Kinderwelten im Exlibris
Eine Ausstellung in Sarnen / Schweiz mit Blättern aus der Sammlung Burch

Josef Burch, begeisterter Exlibris-Sammler und langjähriger Präsident des Schweizerischen Ex-Libris-Club, präsentiert in Sarnen einen repräsentativen Ausschnitt aus seiner umfangreichen Sammlung.

In einem launig-liebevollen Artikel stellt Marion Wannemacher das Projekt vor:


© by Marion Wannemacher

Einige Exponate

     
© by Josef Burch

von links nach rechts: Ex Libris Enzo Pellai - Künstler: Bruno Missieri I - Radierung + Aquatinta 1992 *** Ex Libris: E. Jung - Künstler E. Linck CH - Klischeedruck nach Zeichnung *** Ex Libris Lotte Hausweiler - Künstler: Adolf Born CZ - Lithografie 1997 *** Ex Libris Hans Graber - Künstler Edouard Vallet CH - Radierung sign., 1916
Die Gestaltung der Rahmen besorgte Julia Vermes.

Die Ausstellung im Historischen Museum Obwalden in Sarnen ist noch bis zum 31. Juli zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14 - 17 Uhr

01.07.2011

Steckbrief


Neu eingestellt:

Georg Barlösius
Gustav Adolf Closs
Emil Preetorius

26.06.2011

Steckbrief

Neu eingestellt:
Greta Sellberg-Welamson

20.06.2011

Steckbrief

Neu eingestellt:
Gustav Traub
Josef Vachal

11.06.2011

Digitalisat Bayrische Kloster-Exlibris

Die Bayerische Staatsbibliothek hat rund 600 Kloster-Exlibris aus ihrem umfangreichen Bestand eingescannt und zugänglich gemacht. Die Sammlung ist hier zu sehen.


Nummer 49

25.05.2011

Digitalisat: Hewett-Exlibrissammlung

Die Universität Louisville hat für die Exlibriswelt die Ainslie Hewett-Exlibrissammlung zugänglich gemacht hat; sie ist hier zu sehen. 104 (leider nur nach dem Vornamen des Eigners sortierte) Blätter umfaßt die Sammlung: "The Ainslie Hewett Bookplate Collection features 104 bookplates designed by Louisville native (George) Ainslie Hewett between 1909 and 1951. The bookplates were created for notable Louisville residents, as well as for clients across the United States. Ainslie Hewett was especially drawn to the Gothic style, the influence of which can be found in many of his designs. Heraldic designs with their intricate coats-of-arms are also common." (University of Louisville)

20.05.2011

Steckbrief

Neu eingestellt:
Georg Gelbke

07.05.2011

Steckbrief

Neu eingestellt:
Heinrich Hagemeister

Brigitta Krug von Nidda und Falkenstein
Agathe Doposcheg-Schwabenau

01.05.2011

Praxis-Tipp

Einscannen von Exlibris

Ein schneller und leistungsfähiger Scanner ist Voraussetzung. Momentan verwende ich den Canon Lide 210. Das Gerät ist etwas größer als A4, sehr flach und kostet im Handel so um die 80 Euro.
Der große Vorteil: Der Scanner erkennt das Blatt automatisch, und Bilder müssen nicht mehr gedreht und zugeschnitten werden, ganz egal, wie man sie auf das Gerät legt.
Der Canon ist sehr schnell. Der reine Scan-Vorgang dauert selbst bei einer Auflösung von 300 dpi (völlig ausreichend) gerade mal 12 Sekunden.
In der folgenden Bildbearbeitung (Voraussetzung ist ein installiertes Bildbearbeitungsprogramm, etwa der Picture Manager von Microsoft) ändere ich die Größe auf 640 x 480 Pixel. Das reicht völlig aus, und das Bild beansprucht einen Speicherplatz so zwischen 50 und 200 KB.
Wenn man in den Scanner-Voreinstellungen die automatische Farbkorrektur einstellt (sehr empfehlenswert), kommt es mitunter vor, daß Bilder etwas gelbstichig aussehen. Das läßt sich beheben, indem man in der Farbverbesserung den "Betrag" auf "-10" stellt.

14.04.2011

Frohe Ostern!

     

11.04.2011

Neuer Download

Katalog der Exlibris-Ausstellung von Werckmeisters Kunsthandlung

Der Katalog, wohl erschienen um 1910, zeigt an, was in dieser Zeit Rang und Namen hatte. download

22.03.2011

Tausch

Echange - Exchange - Gambio - Gsere - Ruil - Troca

Exlibris von Paul Telemann

Tausch nur gegen Gleichwertiges vom Künstler - Gesucht sind auch Informationen zum Künstler!

17.03.2011

Antiquariat

ZVAB wird von AbeBooks Europe übernommen!

Hinter der dürren Meldung steckt einiger Sprengstoff, weil AbeBooks zu Amazon gehört - sprich: Der Konzentrationsprozeß ist in vollem Gange!

02.03.2011

Ausstellung

Woher unsere Bücher kommen. Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von Exlibris.

Exlibris. Lateinisch ex = "aus" und libris "den Büchern". Exlibris sind als Bücherzeichen eingeklebte, künstlerisch gestaltete Zettel, die den Eigentümer eines Buches kenntlich machen. Oftmals sind Exlibris die einzigen Nachweise auf die Geschichte eines Buches. Wer war der Vorbesitzer? Wo und wann hat er gelebt? Ausgehend von Exlibris in Büchern des 16. bis 20. Jahrhunderts eröffnet die Ausstellung Einblicke in die Bestandsgeschichte der Mainzer Stadtbibliothek. Bibliophile, Gelehrte, Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens, Mainzer Bürger, Ordensniederlassungen, Schulen und Vereine haben ihre Spuren hinterlassen: in Büchern, die sie der Stadtbibliothek vermachten oder die durch vieler Sammler und Leser Hände gingen, bis sie durch Kauf oder Geschenk in den Bestand der Bibliothek kamen.

Die Ausstellung ist vom 11. Februar bis 14. Mai 2011 zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, Freitag und Samstag von 9 bis 12.30 Uhr.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebildeter Katalog, der ab 14.4. über die Stadtbibliothek erhältlich sein wird. (192 Seiten, 12 Euro)
Bestellungen sind ab sofort möglich über

 martina.roggenbuck@stadt.mainz.de

07.02.2011

Kleiner Bericht von der 25. Antiquaria Jubilaria

Das Wetter stimmte: An allen drei Messetagen regnete oder schneite es nicht. Optimale Voraussetzungen, und die Besucher kamen in Strömen. Da ich von meinem Stand aus die Garderobe im Blick habe, weiß ich, wovon ich rede. Die charmante Frau an der Garderobe bestätigte es: Am Donnerstag, dem Eröffnungstag, gab es zeitweilig keinen freien Haken mehr.

Entsprechend schnell ging es zu: Nach einer Stunde waren das Heidegger-Widmungsexemplar, der Hesse-Brief, die Olga-Exlibris, der Eulenspiegel und  das prächtige Hoffmann-Exlibris verkauft. Munter ging es in den nächsten Stunden und Tagen weiter. Pressendrucke, Jünger-Vorzugsausgaben, Stella-, Frank-, Lang- und Nägele-Exlibris fanden neue Besitzer. Unter dem Strich: eine sehr erfolgreiche Messe, wofür ich mich bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanke.

30.01.2011

Ausstellung

«Eros & Thanatos, des ex-libris érotiques»

une exposition organisée par la Galerie Humus, à Lausanne, avec la Fondation F.I.N.A.L.E. et l’Association Pro Ex-Libris

Dans le cadre d’un concours international, en 2010, une sélection d’ex-libris (ces vignettes destinées à marquer la propriété d’un livre) est présentée à Nyon. De nombreux artistes – dont certains primés lors de ce concours – ont réalisé des vignettes sur le thème d’Eros et de Thanatos, l’Amour et la Mort. Outre ces réalisations contemporaines, quelques exemples plus anciens, provenant de collections privées, sont présentés lors de cette exposition au caractère personnel, voire intime.

Exposition ouverte du 25 février au 20 mars 2011
tous les jours de 14 heures à 17 heures, sauf le lundi

www.humus-art.com/cms/fr/finale/exlibris
www.fisae.org/whatareex.html
www.chateaudenyon.ch

25.01.2011

Neuerscheinung

Alte Exlibris (Exlibris vor ca. 1850) sind momentan wirklich nicht der Renner - im Gegensatz zu nicht allzu vergangenen  Zeiten. In dem ungemein spannend zu lesenden, dazu faktenreichen Aufsatz von Claudia Karolyi und Alexandra Smetana läßt sich viel zu diesem Thema erfahren: Warum wurden Exlibris aus alten Büchern gelöst und Provenienzen gelöscht? Wie entstanden Nachdrucke von alten Exlibris? Wie stand es um den Kontakt von Sammlern, Verkäufern und Bibliothekaren? Wie kann man alte Exlibris sinnvoll ordnen? Besonders die Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen dem Sammler Rudolf Freiherr von Hoschek-Mühlhaimb und dem Bibliothekar Josef Bick sind äußerst aufschlußreich!

Bibliographische Angaben: Karolyi, Claudia und Alexandra Smetana: Die Geschichte der Exlibrissammlung der K.K.Hof- und Nationalbibliothek in Wien von den Anfängen bis 1938. In: Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgrafik Band 66 (2009-2010). Wien: ÖEG 2010, S. 36-59

23.01.2011

Info

Rund 100 moderne Pressendrucke (u.a. Bear Press und Raamin Presse) aus einem Neuankauf außer Katalog und ohne Listung im Internet werde ich zur 25. Antiquaria mitbringen, darunter illustrierte Bücher, etwa von Elfriede Weidenhaus und Karl-Georg Hirsch, die nur in kleinen Auflagen exklusiv hergestellt wurden.

16.01.2011

Ausstellung

Prosit Neujahr und Alles Gute
Neujahrsgrafik aus 100 Jahren aus der Sammlung Paul G. Becker
5. Januar - 4. Februar 2011
täglich von 8 - 20 Uhr
Wohnstift Augustinum
Sterleyer Str. 44, 23879 Mölln

Die Sitte, zum Jahreswechsel gute Wünsche und Grüße auszutauschen, ist alt. Man weiß davon aus dem Ägypten der Pharaonen und aus dem alten Rom. Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, mit der Entwicklung der Holzschnitttechnik, wurden die Neujahrsblätter und -karten in Europa populär. Durch die in industrieller Fertigung vorgedruckten Grußkarten ist dann die Neujahrskarte zum Massenartikel geworden.


PFs von Max Schenke

Doch immer noch gibt es auch den individuellen, als Originalgrafik in nur kleiner Auflage gefertigten Neujahrsgruß. Zumeist sind es die Künstler selber, die ihre Freunde mit ihren speziellen eigenen Arbeiten erfreuen. Aber auch Grafikliebhaber und -sammler lassen sich ihre Glückwunschkarten gerne als Originalgrafik fertigen. Neben der Illustrierung der üblichen Formulierungen von guten Wünschen sind  dabei die Arbeiten, die auf zeitgeschichtlich aktuelle Ereignisse Bezug nehmen, von besonderem Interesse. Kriegszeiten und der Wunsch nach Frieden, Arbeitslosigkeit und Wiederaufbau oder die Teilung Deutschlands und die Wiedervereinigung sind nur einige der so dokumentierten Themen.

Die Kürzel PF (oder P.F.), abgeleitet von „pour féliceté“ oder „pro felicitate“ hat sich in der neueren Zeit vor allem im internationalen Austausch als Glückwunschformel eingebürgert.

03.01.2011

Info

Gratis kann per Email die pdf-Version der Bayros Bibliographie von Brettschneider angefordert werden: Brettschneider gratis anfordern - request free

26.12.2010

Neuerscheinung

Uwe Eckardt hat im Jahrbuch des baltischen Deutschtums einen Aufsatz über deutschbaltische Exlibris veröffentlich. Vorgestellt werden u.a. Blätter von Eduard von Gebhardt, Armin von Fölkersam, Moritz von Gruenewaldt, Siegfried Bielenstein und Rolf von Hoerschelmann.

Bibliografische Angaben: Eckardt, Uwe: Deutschbaltische Exlibris. In: Jahrbuch des baltischen Deutschtums 58 (2011). Lüneburg: Carl-Schirren-Gesellschaft 2011, S. 100-124

23.12.2010

Der Katalog zur 25.Antiquaria

 ist verschickt und auch im Netz zugänglich.

Messekatalog

18.12.2010

Der 17. Antiquaria-Preis 2011

geht an Ines Geipel und Joachim Walther, den Begründern des „Archivs unterdrückter Literatur in der DDR“ in Berlin und Herausgebern der Reihe "Die Verschwiegene Bibliothek", die mit zehn Bänden 2009 bei der Büchergilde Gutenberg abgeschlossen wurde.


Foto von Ines Geipel "Copyright Bernd Lammel"

Das Archiv sammelt und sichert Texte von Autoren, deren Versuche (oft ganz und gar) in der DDR von der Zensur unterdrückt wurden; die Bibliothek hat in beispielhafter Auswahl die Zeugnisse dieser historischen Unhörbarkeit veröffentlicht. 

Durch die Arbeit der beiden Preisträger wurde also in einer Anzahl von exemplarischen Fällen das Verschweigen beendet: Archiv und Bibliothek dienen als in sich zusammenhängendes Unternehmen der Bewahrung von willkürlich der literarischen Öffentlichkeit entzogenen Buchprojekten und nähren so das geschichtliche Gedächtnis.

14.12.2010

ÖEG Jahrbuch Band 66 erschienen

Gedruckt in einer Auflage von 180 numerierten Exemplaren und ausgestattet mit 8 Originalgrafiken kann das Jahrbuch bei Peter Rath - rath.p@aon.at - bezogen werden. Preis: 35 Euro plus Versandkosten (Österreich 3 Euro, Welt 8 Euro). Es erscheint im Januar 2011. 11 wissenschaftliche Beiträge - von der Frühzeit des Exlibris bis zur Gegenwart - füllen knapp 130 Seiten mit vielen Abbildungen.

13.12.2010

Gutenberg-Preis geht an Karl-Georg Hirsch

"Mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig wird 2011 der Grafiker und Buchillustrator Karl-Georg Hirsch ausgezeichnet. Diese Entscheidung traf das Kuratorium Anfang Dezember. Hirsch, 1938 in Breslau geboren,war von 1989 bis 2003 Professor an der Hochschule für Grafi k und Buchkunst in Leipzig. Er habe mit seiner expressiven Formensprache und seinem ironisch-doppelbödig angelegten Bilderkosmos Jahrzehnte Leipziger Illustrationskunst über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus Aufmerksamkeit verschafft, begründete das Kuratorium seine Entscheidung. Den Preis wird OBM Burkhard Jung am 24. Juni in der Deutschen Nationalbibliothek verleihen." (Leipziger Amtsblatt)

12.12.2010

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