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Galerie "Alte Drucke"

Geiler von Kaysersberg
gedruckt von Adam Petri
Basel 1512
Mainzer Frühdruck
Predigten von Johann Wild
gedruckt von Franz Behem
1568-1569
Straßburger Druck
1590
Aulus Cornelius Celsus
Lyon 1608
John Barclay
Verdeutscht durch Martin Opitz
Amsterdam 1644

Diego de Saavedra Fajardo
Köln 1649
  Giovanni Luca Fenech
Venedig 1697


Fränckische Acta
Nürnberg 1726-1732
Girolamo Fracastoro
Verona 1739











Geiler von Kaysersberg, Johannes (1445-1510): Christenlich bilgerschafft zum ewige[n] vatterla[n]d, fruchtbarlich angzeigt in glychnuß vn[d] eige[n]schafft eines wegfertige[n] bilgers, der mit flyß vn[d] yle[n]t sucht sin zitlich heymut. Gepredigt durch den hochgelerte[n] herr Johan[n]s geiler gna[n]t von Keiserßbergk, doctor der heilige[n] schrifft, predica[n]t loeblicher gedechtnuß zu straßburgk.

Gedruckt zu Basel durch den fürsichtige[n] Ada[m] Petri 15. VI. 1512. Folio (28 x 20 cm), moderner Halbpergamentband mit Buntpapierbezug,  (4), CCXXVIII Blätter mit vierteiliger Titelbordüre, Titelholzschnitt, ein zweimal verwendeter Textholzschnitt und eine mehrfach verwendete figürliche Initiale von Urs Graf ein Textholzschnitt vom Meister DS (?) und einigen kleinen ornamentalen Initialen

kleiner Einriß in den ersten zwei Blättern (kein Wurmfraß), innen durchgängig deutlich spätere Marginalien, kaum stockfleckig, insgesamt hübsches Exemplar - VD 16 G 727 - Fingerprint: chin chvn lein ante
"Geiler von Kaysersberg, Johannes, der volkstümlichste Prediger des ausgehenden Mittelalters, * 16.3. 1445 in Schaffhausen als Sohn eines Notariatsgehilfen und späteren Stadtschreibers, † 10.3. 1510 in Straßburg (Elsaß). - G. wuchs auf in dem Kaysersberg benachbarten Ammersweier (Oberelsaß), wo sein Vater 1447 im Kampf mit einem die Weinberge verwüstenden Bären ums Leben kam, und im Haus seines Großvaters in Kaysersberg (daher der Beiname). Er bezog 1460 die Universität Freiburg (Breisgau), studierte und lehrte dort Philosophie und empfing 1470 die Priesterweihe. 1471 wandte sich G. in Basel dem Studium der Theologie zu und promovierte 1475 zum Dr. theol. Er wurde 1476 Rektor der Universität Freiburg (Breisgau) und 1478 Prediger an der St. Lorenzkirche in Straßburg und 1486 am Liebfrauendom. - G. v. K. predigte in urwüchsiger Volkssprache, derb und humorvoll. An den kirchlichen Zuständen übte er rücksichtslos scharfe Kritik und geißelte unerschrocken ihre Schäden, vor allem die Verweltlichung und Entsittlichung des Klerus und Mönchtums. Trotz seiner Forderung einer Reform der Kirche und des Klerus, trotz seiner humanistischen Bildung und Freundschaft mit Sebastian Brant (s. d.) war G. durchaus ein Vertreter mittelalterlich-katholischer Frömmigkeit und scholastischer Theologie. Seine Predigten und erbaulichen Schriften sind wichtig für die Geschichte vorreformatorischer Predigt." (Bautz 2, Sp. 194-195)

(Bestellnummer / order number: 16084) * 3900,00 Euro


 

















Wild, Johann: Wintertheyl der Postill / De Sanctis. EVangelischer Warheit vnd rechter Catholischer Lehr / vber die Euangelien / so nach Ordnung der Allgemeinen Christlichen Kirchen / vom Aduent ahn bisz auff Ostern von festen der Heiligen gelesen Werden  Jm Loeblichen Ertzdhomstifft zu Meintz / Durch den Ehrwuerdigen Herrn Johan Wild / Dhomprediger daselbst / ge=predigt vnd jetzo von newem vbersehen / auch vollig in der zehen zahll ersetzt / gemert vnd gebessert. Alles den Gottesförchtigen / Gutthartzigen /vnd sonderlich den einfaeltigen gemeinen Christen volck zu nutz / wolfart vnd trost. Gedruckt in der Churfürstlichen Statt Meintz / durch Franciscum Behem. M.D.LXVIII. [angebunden:] Sommertheyl der Postill / De Sanctis EVangelischer Warheit vnd rechter Catholischer Lehr / vber die Euangelien / so nach Ordnung der Allgemeinen Christlichen Kirchen von Ostern ahn biß auff den Aduent von festen der Heiligen gelesen Werden / Jm Loeblichen Ertzdhomstifft zu Meintz / Durch den Ehrwuerdigen Herrn Johan Wild / Dhomprediger daselbst / ge=predigt vnd jetzo von newem vber sehen / auch vollig in der zehen zahll ersetzt / gemert vnd gebessert. Alles den Gottesförchtigen / Gutthartzigen /vnd sonderlich den einfaeltigen gemeinen Christen volck zu nutz / wolfart vnd trost.

 

    

Gedruckt in der Churfürstlichen Statt Meintz / durch Franciscum Behem. M.D.LXVIII. [Im Kolophon: Gedruckt in der Churfürstlichen Statt Meintz / durch Franciscum Behem / zum grossen Maulbaum / ANNO LXIX.] Mainz: Franz Behem 1568-1569. Folio (33 x 20,5 cm), Schweinslederband der Zeit auf 5 Bünden mit reicher Blindprägung, Rotschnitt und 2 funktionierenden Schließen,  (4), CLVIII [= 158], (2 weiße) Blätter; (4), CCCCLIIII [= 454], (1) Blätter und 12 bzw. 24 Textholzschnitte des Monogrammisten HM sowie zahlreiche Schmuckinitialen

Einband etwas berieben und fleckig, Ecken bestoßen, gegen Ende und im Hinterdeckel kleine Wurmgänge, Rückenschild beschädigt, Titelblatt mit 3 kleinen Stempeln (Domus Gorheim IHS  Soc. Iesu)  und handschriftlichem Besitzvermerk (Kloster Weißenau), innen durchgängig leicht stockfleckig
VD16W3004 und VD16W3005; nicht bei Adams und im STC
 seltene illustrierte Ausgabe
Die Predigten wurden von Philippus Agricola herausgegeben.
Zum Monogrammisten HM siehe Nagler, 3, 1251
der Einband mit figürlichen Darstellungen des Gekreuzigten (Vorderdeckel) und Christophorus (? - Hinterdeckel), darum gruppiert Fides, Caritas, Spes und Prudentia
"Ferus [d.i. Johannes Wild, 1495-1554] studierte wahrscheinlich in Heidelberg und trat um 1515 bei den Franziskanern der observanten Richtung ein. 1523/28 lehrte er im Tübinger Konvent die Artes, kam 1528 als Lektor nach Mainz, wo er seit 1539 als Domprediger wirkte. Dabei übernahm er auch jahrelang für den Weihbischof Michael Helding die Morgenpredigten. Auch vor der Provinzialsynode 1549 bestieg er die Kanzel. Seine Predigten, die für die Erhaltung des Katholizismus in Mainz von großer Bedeutung waren, behandelten das Neue Testament, später aus dem Alten Testament noch die Psalmen und die geschichtlichen Bücher und hielten sich an den buchstäblichen Sinn. Dabei zeigte Ferus durch die Beiziehung auch protestantischer Werke seltene Weite des Geistes. Seine Kanzelreden, die er alle niederschrieb, zeichnen sich durch Friedensliebe und Milde aus [...]. Freimütig beklagt er die Mißstände am römischen Hof, genau unterscheidend zwischen römischer Kirche und Kurie. Dogmatisch ist er kirchlich-korrekt, Rechtfertigung ist für ihn innere Gerechtmachung. Trotzdem wurden einige seiner oft aufgelegten Werke, die noch aus der Zeit der Vermittlungstheologie stammten und ohne Wissen Ferus' herausgegeben worden waren, von der Pariser Sorbonne und der spanischen Inquisition beanstandet. Seit Sixtus V. standen fast alle seine Werke bis 1900 auf dem Index der verbotenen Bücher." (NDB 5, 101)

(Bestellnummer / order number: 32057) * 1500,00 Euro








Gründliche Widerlegung / Zweyer Schandtgedicht vnd Paßquillischer Lieder/ Newlicher zeyt von Friedhäßigen Römischen LugenMeulern hin vnnd här/ zu Nachteil der Löblichen Statt Straßburg / Auch höhern Interressierenden Ständen im Bisthumb daselbst außgestrewet. Das Eyne unter dem Titul. Klaggeschrey / Weyland Bischoff Johann / etc. Uber die Statt Straßburg / auß seinem Grab gethan. Das Ander / Eyn new Lied / Von der vbermütigen Rebellischen Statt Straßburg / etc. Sampt Widerholten etlichen andern inn diesem wehrendem Elsäßischem Kriegswesen beschehenen Wahrnungen. Der Warheyt zu stewr inn offenen Truck verfertigt. Jm Jar Christi/ 1592.

S.l. [vermutlich Straßburg:] s.i. [vermutlich Bernhard Jobin] 1592. Quart (19,5 x 15 cm), moderner Pappband,  (48) S.

etwas gebräunt, Lage D stärker
VD16 G 3539
Die Reformation spaltete das Elsaß, und nach dem Tod von Bischof Graf Johann von Manderscheid 1592 gab es einen katholischen (Kardinal Karl von Lothringen) und einen protestantischen (Markgraf Johann Georg von Brandenburg) Anwärter für den Bischofsstuhl, die sich gegenseitig bekämpften. Im sog. Diebeskrieg (1592-1604) unterstützte die Stadt den protestantischen Kandidaten, und die vorliegende Schrift gibt eine Antwort auf zwei katholische Pasquillen: "Schände nur getrost / es bleibet allezeit etwas kleben. Nach dieser Regul haben sich die Römische / Catholische Pfaffen vnd Pfaffenknecht beflissen / in wärendem Bruderhöffischen Geschäffte / allhie in Statt vnnd Bisthumb Straßburg / allerley FamoßGedicht / Schand-Lieder / Brieffe / vnd dergleichen Paßquillische Lugen wider vnuerschuldte Leuthe / Hohes vnd Nidriges Stands außzuschreyeb".

(Bestellnummer / order number: 16090) * 750,00 Euro











Celsus, Aulus Cornelius: Aurelii Corn. Celsi de re medica libri octo. Item, Q. Sereni Liber de medicina. Q. Rhemnii Fannii Palaemonis De ponderibus & mensuris liber. Vindiciani carmen. Omnia ex diuersorum codicum diligentißima collatione castigata, additis ad marginem vaiis lectionibus.

Lugduni [Lyon] Apud Ioannem Tornaesium [Johannes Tornasius] 1608. Oktav (12 x 8 cm), Pergamentband der Zeit mit Prägeschmuck, Blauschnitt und zwei defekten Lederschließen,  (16), 575, (1) S. mit Titelvignette und Druckermarke am Ende, der Index ist vorgebunden

Einband wenig berieben und fleckig, Vorderdeckel mit gestanztem Monogramm HCAD, kleine Marginalien von alter Hand auf dem Titelblatt, wenige alte Marginalien im Text - insgesamt sehr schönes Exemplar
OCLC-Nummer: 311518561; Valart, S. 14
Celsus zählt zu den wichtigsten antiken Medizinschriftstellern. In den 8 Büchern werden die Geschichte der Medizin, die allgemeine Pathologie, die einzelnen Krankheiten, diejenigen der Körperteile, die Pharmakologie, die Chirurgie und die Knochenbehandlung abgehandelt.

(Bestellnummer / order number: 26701) * 400,00 Euro











Barclay, John: Ioan Barclai Argenis Verdeutscht Durch Martin Opitzen. [angebunden:] Argenis. Ander Theil Durch Martin Opitzen, nach dem Lateinischen Exemplar eigentlich ins Teutsche ubersetzet / Und Mit vielen schönen Kupffer-Figuren gezieret.

Amsterdam Bey Iohan Ianßon [Johannes Janssonius] [bzw.] Gedruckt bey Johan Jansson / 1644. Duodez (13 x 7 cm), Pergamentband der Zeit mit Überstehkanten,  gestochenes Titelblatt, (30), 750 und 23 Kupfertafeln; (24), 478 S. und 12 Kupfertafeln (insgesamt komplett)

Einband etwas fleckig, modernes Exlibris auf Vorderspiegel, vorderes fliegendes Vorsatz fehlt, Titelblatt etwas fleckig, innen stellenweise etwas gebräunt und fleckig, ganz vereinzelt zarte Unterstreichungen - Es fehlt Blatt 147/8 im ersten Teil. - trotz der Mängel schönes Exemplar
VD17 3:006254G (mit der Zierleiste über dem Dedikationsblatt) und VD17 7:668617S (2. Fingerprint t.n-); Faber du Faur 208/208a
zweite Auflage der Opitzschen Übersetzung (Erstausgabe 1626-1631)
Argenis ist das Hauptwerk Barclays, ein romantischer Sittenspiegel der damaligen Zeit, besonders des französischen Hofs. Nach seinem Erscheinen 1621 beeinflußte er bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts die damalige Literatur.

(Bestellnummer / order number: 30679) * 750,00 Euro







Saavedra Fajardo, Diego de: Idea Principis Christiano-Politici Centum Symbolis Expressa.

Coloniae [Köln] Apud Constantinum Munich Ao 1650 [1649]. Duodez (12 x 7 cm), schlichter brauner Lederband der Zeit auf 5 Bünden mit hangeschriebenem Papierrückenschild und zartem Prägeschmuck,  Kupfertitel, 11 Blätter, 795, (1) S., 2 Blätter und 103 Kupfer im Text

Einband wenig berieben, untere Vorderecken etwas bestoßen, kleine Fehlstellen im Bezug des unteren Kapitals und des Vorderdeckels, modernes Exlibris auf Vorderspiegel, innen kaum braunfleckig, ganz vereinzelt minimal wasserrandig - Es fehlt das gedruckte Titelblatt. - insgesamt sehr schön erhaltenes Exemplar
VD17 12:639089Q; Praz, S. 484; Landwehr 516
Die Kupfer werden Johann Sadeler zugeschrieben.
erste in Deutschland erschienene lateinische Ausgabe - Erscheinungsjahr auf dem Kupfertitel: 1650; Erscheinungsjahr auf dem fehlenden Drucktitel: 1649 - Aus dem Spanischen übersetzt
"Der Schriftsteller Saavedra y Fajardo trat vor allem als politischer Denker hervor. Auf diesem Gebiet ist sein Hauptwerk die Idea de un príncipe político cristiano representada en cien empresas (Idee eines politisch-christlichen Fürsten, vorgestellt in 100 Emblemen), das 1640 auf Spanisch in München erschien. Die Idea steht in der Tradition der "Emblembücher", einer literarischen Gattung, die der italienische Humanist Andrea Alciato mit seinem Emblematum liber begründet hatte, das 1549 ins Spanische übersetzt worden war. Saavedras gelehrtes Werk wurde gleichfalls von einer weiteren Emblemsammlung, den Emblemata politica des Jacob von Bruck-Angermund (Straßburg und Köln, 1618) beeinflusst. Saavedras Absicht war es, einen moralisch-philosophischen Leitfaden zur politischen Erziehung eines christlichen Fürsten und Herrschers zu schaffen." (wikipedia)

(Bestellnummer / order number: 30669) * 450,00 Euro



Fenech, Giovanni Luca: Casvvm Moralivm Ex selectis Doctoribus decerpti Flores Ad omnium vsum, & maxime ad militiae Ecclesiasticae adscriptorum, & adscribendorum vtilitatem, & commoditatem. Vna cum damnatis propositionibus. Avctore IO:  Lvca Fenech, I.V.D. Melitensis In Templo S. Nicolai in Arcionibus Almae Vrbis Romae, Parocho, ac Rectore.

Venetiis [Venedig] Apud Milochum 1697. Duodez (15 x 8 cm), Pergamentband der Zeit mit handschriftlicher Rückenbeschriftung,  456 S. mit einer Titelvignette

Einband etwas wellig und fleckig, vorderes Innengelenk locker, Vortitelblatt dünn und mit kleinen Ausrissen, Besitzvermerk von 1801 auf Titelblatt, innen wenig gebräunt, trotz der Mängel gutes Exemplar  -  -
diese Ausgabe in keinem online zugänglichen Bibliothekskatalog verzeichnet
Gesamttitel: Casuum moralium ex selectis doctoribus decerpti flores
Die Zeitschrift wurde zunächst von Ernst Friedrich Justus Heimreich, später von Jakob Wilhelm Feuerlein herausgegeben. Im Zentrum steht das gelehrte Franken, doch beziehen die Texte Süddeutschland mit ein.
theologischer Gesetzeskommentar

(Bestellnummer / order number: 16477) * 250,00 Euro













Heimreich, Ernst Friedrich Justus u.a. (Hrsg.): Fränckische Acta erudita et curiosa. Die Geschichte d. Gelehrten in Francken, auch andere in diesem Creyß vorgefallene Curiosa und Merckwürdigkeiten in sich haltend. Erste [bis Vier und Zwantzigste] Sammlung [in 2 Bänden].

Nürnberg / Zu finden in Wolfg. Moritz Endterischen Buchlande [Endter]. 1726-1732. Oktav (16,5 x 10 cm), Halbpergamentbände der Zeit mit Rückenbeschriftung von alter Hand und Blauschnitt,  (12), 927, (51); (2), 1088 S., 24 Portrait-Kupfer und 12 (teils gefaltete und zwei lose beiliegende) Tabellen

Deckel etwas berieben, Kanten und Ecken etwas beschabt und bestoßen, jeweils 2 moderne Exlibris auf den Vorsätzen, Beschriebe von alter Hand auf den vorderen Vorsätzen, den Inhalt der Bände betreffend, innen ganz vereinzelt stock- bzw. braunfleckig
insgesamt sehr schönes, repräsentatives Exemplar
OCLC-Nummer: 504180568; Signatur der WLB: HBF 805; ZDB-ID: 504875-8
Die Zeitschrift wurde zunächst von Ernst Friedrich Justus Heimreich, später von Jakob Wilhelm Feuerlein herausgegeben. Im Zentrum steht das gelehrte Franken, doch beziehen die Texte Süddeutschland mit ein.
Die Portraits barocker Gelehrter sind u.a. gestochen von Delsenbach.

(Bestellnummer / order number: 26982) * 750,00 Euro




 
 
 

Fracastoro, Girolamo: Della sifilide di Girolamo Fracastoro Veronese a Pietro Bembo libri tre. Nuovamente volgarizzati da Antonio Tirabosco Veronese.

In Verona, Apresso Dionigi Ramanzini MDCCXXXIX. [1739] Quart (24,5 x 18,5 cm), schlichter Pergamentband der Zeit mit zeitgenössischer Rückenbeschriftung von Hand,  (12), 80 (recte 82, weil die Paginierung von 70 71 auf 72 71 72 73 springt), (2) S. mit eingebundenem Frontispiz, gestochener Titelvignette und mehrere Vignetten und Schmuckinitialen im Text

Einband mit wenigen Fehlstellen im Bezug, leicht fleckig, modernes Exlibris auf dem vorderen fliegenden Vorsatz, kleinere Marginalien auf Titelblatt, innen sauber - insgesamt sehr schönes, repräsentatives Exemplar
OCLC Nummer (worldcat): 79974962
"Ein wesentliches Arbeitsgebiet Fracastoros (1478-1535)  waren übertragbare Krankheiten. Er wird von manchen Autoren als einer der Wegbereiter der modernen Mikrobiologie betrachtet, da er die Auffassung vertrat, dass bestimmte Krankheiten durch spezifische Keime übertragen werden. Diese Kontagienlehre wurde später (als Gegensatz zur Miasmalehre) von Jakob Henle und Robert Koch wieder aufgegriffen. 1530 veröffentlichte Fracastoro in Verona ein berühmtes Gedicht über die Syphilis (Syphilis, sive morbi gallici, libri tres, ad Petrum Bembum). Der Krankheitsname Syphilis wird auf dieses Gedicht zurückgeführt." (Wikipedia)

(Bestellnummer / order number: 24157) * 400,00 Euro